Vorsorgemöglichkeiten bei fortgeschrittener Krebserkrankung
Fragen bei fortgeschrittener Tumorerkrankung
- Wie kann ich mich auf einen ungünstigen Verlauf meiner Erkrankung vorbereiten?
- Mit welchen Fragen sollte ich mich in diesem Lebensabschnitt befassen?
- Welche Hilfestellungen kann ich in Anspruch nehmen?
- Wie können mich meine Ärzt:innen unterstützen?
- Wie kann ich meine Wünsche und Entscheidungen festhalten?
- Welche Vorsorge kann ich für Situationen treffen, in denen ich nicht mehr aktiv kommunizieren kann und daher nicht mehr selbst in Behandlungen einwilligen kann?
- Weitere detaillierte Informationen sind online unter Patientenverfügung - Dachverband HOSPIZ Österreich erhältlich.
Sie können nach umfassender Beratung und Besprechung in der Sprechstunde Ihre Patient:innenverfügung individuell nach Ihren Bedürfnissen errichten (Dauer ca. 2-3 Einheiten)
Was ist eine Patient:innenverfügung?
Eine Patient:innenverfügung ist eine schriftliche Willenserklärung, die Ihnen die Möglichkeit gibt für bestimmte Situationen am Lebensende vorzusorgen. Sie können damit Ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrnehmen und medizinische Maßnahmen festlegen, auf die unter bestimmten Umständen am Lebensende verzichtet werden soll.
Eine Patient:innenverfügung wird wirksam, wenn Sie sich nicht mehr mitteilen können oder Ihre Entscheidungsfähigkeit verlieren.
Es wird zwischen einer verbindlichen und einer beachtlichen Patient:innenverfügung unterschieden. Eine verbindliche, juristisch beglaubigte Patient:innenverfügung ist ein rechtsgültiges Dokument und für 8 Jahre wirksam.
Eine beachtliche Verfügung kann formlos schriftlich (oder auch mündlich) erfolgen und stellt für Ihre Ärzt:innen eine wichtige Entscheidungshilfe dar – umso mehr, je aktueller und detaillierter Ihre Wünsche und Vorstellungen formuliert sind.